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Collage aus einem Wortkreuzworträtsel rund um Rezensionen. Darauf sitzt das A&O - gezeichnet.

GS008: Satzsitz-Interviews >> Was steckt in Rezensionen?


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Was steckt hinter dieser Episode?

Die Literaturblogospähre auf den ersten Blick: Rezensionen auf den meisten Kanälen, viele Wiederholungen. Trashige Widgetsidebars, die einen schnell getippten Zehnzeiler umrahmen und professionell formulierte Artikel in cleaner Umgebung liegen gleichzeitig weit auseinander und doch nur einen Klick voneinander entfernt. Das Schreiben über Gelesenes ist so vielfältig wie die gewählten Lektüren. Doch vor allen Dingen: Es hört nie auf! Rezensionen laufen ununterbrochen weiter – wie Netflix. So viel Energie!

Beim genaueren Betrachten “der” Buchblogosphäre werden die unterschiedlichen Herangehnsweisen, Umsetzungsformen, Interessenschwerpunkte und Individuen erkennbar. Siehe da, der einfache Sammelbegriff setzt sich in Wirklichkeit aus unzählbaren Kleinteiligkeiten zusammen. Das kann auch kompliziert werden. Zum Beispiel, wenn viele dieser Menschen, deren kleinster gemeinsamer Nenner das Bloggen/Lesen ist, aufeinander treffen und über “ihre Sache” diskutieren. Diese Masse in eine (vereinheitlichende) Gussform pressen? Das drückt an vielen Stellen oder läuft gleich über. Und danach geht es gefühlt immer wieder von vorne los – wie Netflix. So viel Energie!

Aber ich kann euch ja viel erzählen! Hört euch nach meiner kritischen Einleitung lieber die schönen Details von anderen an! Der Satzsitz Podcast möchte sich heute an verschiedenen Stellen der Buchbranche niederlassen und Sichtweisen auf Rezensionen einsammeln. Mein eigenes Podcast Panel zu dem Thema : ) Also nehmen wir gemeinsam Platz und werfen einen genaueren Blick ins Innere der Rezensionen und auf ihr Wirkungsfeld.
Ganz im Sinne meines Podcast “Claims”: Rezensier’s mal mit Gemütlichkeit.

Mara Giese und Sophie Weigand auf der Leipziger Buchmesse, jeweils im Interview mit das A&O

Literaturbloggerinnen Mara Giese und Sophie Weigand jeweils im Interview mit das A&O.

Was steckt in den Interviews?

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Collage voller Blackout Poetry Utensilien um den Text: "Versteckte Verse: eine Anleitung" auf blauem Hintergrund

Blackout Poetry: Eine Anleitung zum Finden “Versteckter Verse”

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Neue Sätze aus alten Texten

Wie kreiert man ein Gedicht aus und auf einer Buchseite? Man nimmt sich die Seite und übermalt alle Worte, die nicht dazu gehören! Der berühmte Witz übers Bildhauen umgedichtet auf #blackoutpoetry.
Was ist “Blackout Poetry (with art)”?
Ein zweites Leben für alte Bücher und Zeitungsartikel: Sie werden zu einer eigenen Kunstform. Naja, im ‘besten’ Fall. In jedem Fall aber zu einer spaßigen Formkunst. Lehrer*innen, Buchmenschen und Telefondoodle-Liebhaber*innen: Ich wette, ihr werdet größte Freude an dieser erschaffenden Dekonstruktion haben. Aber wie findet man die versteckten Gedichte (Hidden Poetry), wie verschönert man sie und was braucht man dazu?

Das Netz ist voller Bilderund Tutorialszu Blackout Poems – auf Englisch. Mit Blaustift hervorzuheben ist allerdings Dirk Bathen und seine selbsternannten “Textverdunklung”. Er hat bereits zwei ganz und gar nicht dunkle Bücher zu Magazin-Blackouts veröffentlicht und stellt diese “Ausstreichbildchen” online als Abwechslung bringende Workshopübung vor. In den anderen Qellen wird das “Blackout”, also das “Schwarzmalen” mit dicken Markern jedoch meist recht wörtlich genommen. das A&O befand: Zeit für neue Worte und einen eigenen Hashtag, der (deutschsprachige) Buchkunst filtert (die auch nicht immer ganz so schwarz sein muss). Hallo #verstvers und willkommen zu meinem Überblick der “Versteckten Verse”!

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das A&O mit Twitterschirm und -Shirt fängt die tropfende Schrift auf: "Tweets"

Tweets von Büchermenschen: “The Color Purple” im Zwitscherbuchclub

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#zwbd: Buchclub in 140 Zeichen von @zwitscherbooks

Elf buntlange Buchpunkte-Schlangen präsentierte der @zwitscherbooks Twitter Account vor einigen Wochen seiner gespannt-geneigten Timeline. Sie verbildlichten die Abstimmungsergebnisse zur siebten Leserunde und brachten eine Punkte-Premiere: Gleichstand zwischen “The Color Purple” und “The Last Unicorn“!

In der darauffolgenden Stichwahl lag Alice Walkers “The Color Purple” / “Die Farbe Lila” (VÖ 1982) dann klar vorne, in meinem Buchregal hingegen ziemlich weit unten. Vor einigen Jahren fand ich es mal auf einem Bücherwühltisch, konnte mich aber nie dazu durchringen, das Buch zu lesen. Zwar hatte ich auch nie die Verfilmung gesehen, wusste aber: Inhaltlich ist es überhaupt nicht ohne. Die ersten Tweets zur ersten Lese-Etappe zeigten, dass dies mehreren so ging. Wieder ein schönes Merkmal des mir bereits sehr ans Blauherz gewachsenen Buchclubs: Gemeinsam Zeilen erschließen. Lang umschlichene oder nie gehörte. Mal munterfrohe, aber auch schwierige und schwere. Miteinander Eindrücke teilen, Lesarten austauschen. Immer im Fokus: “Feminismus • Queer • Diversity • Fandom • Nerd.” (Eine kleine Einführung lieferte auch meine letzten “Tweets von Büchermenschen” zur allerersten Zwitscherbooks-Leserunde über Mary Shelleys “Frankenstein”.)

Mein Favorit der letzten Runde war zwar “Middlesex” doch nun bin ich sehr froh, “The Color Purple” endlich kennengelernt zu haben. Und bevor ihr nun in unsere zweispaltig gesammelten Tweets aus drei Leseetappen eintaucht (tatsächlich wurden natürlich noch vielvielviel mehr Tweets abgesetzt, die ihr unter dem Hashtag #ZWBD nachlesen könnt) noch die sehr wichtige SPOILER Warnung:Aus den Tweets werden wichtige Plotentwicklungen und das Ende erkennbar sein.

Ausgewählte #zwbd-Tweets von Büchermenschen (Tweet Weeks 08/09/10, 2016)





Twitter Header de Zwitschbuchclubs zu "The Color Purple"

Maike, Leitung des Zwitscherbuchclubs, fertigt zu jeder Runde einen individuellen Twitterheader an und hat mir diesen freundlicherweise für den #satzsitz zur Verfügung gestellt. Schicki!


Aktuell läuft die Abstimmung zur 8. Leserunde >> Klassiker only! Gerade also ein guter Zeitpunkt mit einzusteigen. Vielleicht hat mein obiger “Storify”-ähnlicher Rückblick euch ja Appetit gemacht >> Join us! :) Habt ihr schon mal an einem Lesekreis “IRL” teilgenommen oder an Leserunden virtueller Communities? Ich bekam unlängst mit, dass Ähnliches auch mal als Podcast angegangen wird. Fabelhaft, alles miteinander, finde ich. Rundet so manches Leseerlebnis ab, wenn in einer Gruppe darüber gesprochen /zusammen interpretiert wird, nicht oder? Gemütliche Feiertagsgrüße, das A&O

Drei Bücherfrauen, die für den Satzsitz Podcast an "BuchBanal" teilnehmen, vor ihnen auf dem Tisch die Interviewkarten: Dorothea Martin, Silke Hartmann und Simone Veenstra

GS007: BuchBanal – das Karteninterview (mit Bier, BücherFrauen und Curryketchup)


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Der erste Podcast 2016

… und der erste nach einer viel zu langen Pause. Wo war das A&O und wie geht es mit “Gesprochene Sitzsätze” weiter? Erzähle ich euch in meiner Begrüßung in der Episode!

Und noch eine Premiere: Dies ist die erste Veröffentlichung des Formats “BuchBanal”. Insgesamt sieben Publishing Profis und Bücherfrauen stellen sich in diesem Karteninterview Buzzwords aus der Buchbranche bzw. rund ums Thema Buch und Lesen. So entspinnen sich, z. B. die Stichworte “DRM von e-Books”, “Self Publishing” oder “Blogs mo­ne­ta­ri­sie­ren” assoziativ zu immer unterschiedlichen Diskussionen. Darüberhinaus wird gekichert und gepichelt.

Fun Fact: Die einzige der 16 Karten, die kein einziges mal gezogen wurde, trug die Aufschrift “Bookstagram“.

Was erwartet euch also?

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Rechts: Frau hält Programmheft der #lbm15, ist das Double des Covers. Links: die Frauen* des Podcasts in Leipzih

GS006: Bücher, Frauen*, Leipzig. das A&O zur #lbm15 (Podcast Spezial)

Das zweite Buchmessen Spezial von “Gesprochene Sitzsätze”

… dieses Mal ganz besonders speziell.

Jetzt noch von der Leipziger Buchmesse 2015 (März!) zu sprechen, ist natürlich so kalter Kaffee, dass die ersten sommerlichen Sonnenstrahlen ihn schon längst wieder zum Köcheln bringen. Deshalb spreche ich für meine neue Podcast Episode von Leipzig, Büchern, und Frauen*. Und wenn ihr auf Play drückt, hört ihr Frauen*, die über Bücher und Leipzig sprechen. Um euch dennoch nicht allzu wässrig davon plätschern zu lassen, habe ich mir noch einen auditiven Rahmen überlegt.

Wenn ihr auf Play drückt, hört ihr Frauen*, die über Bücher und Leipzig sprechen.

Bücher, Frauen und Feminismus, das ist die Zauberformel, die die BücherFrauen erscheinen lässt. Zu ihrem 20jährigen Jubiläum, 2010, haben sie sich einer besonders wichtigen Frage gewidmet, mit einer Initiative, die in der Publikation „MehrWert: Arbeiten in der Buchbranche heute“ Beachtung fand. Daraus werde ich euch Zitate vorlesen. Zum Verknüpfen. Und zum Nachdenken.

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Adrienne Braun am Signiertisch der Schillerbuchhandlung, als Hintergrundbild ihr Mikrofon

Fotoalbum: das A&O zur Lesung von Adrienne Braun bei @schillerbuch

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das A&O bringt die Bilder, zeilentiger braut die Buchstaben

… so lässt sich das heutige Post-Konzept ganz gemütlich zusammenfassen. Doch lasst mich die Geschichte schön zeitverwirrt aufrollen:
Das vergangene Wochenende verbrachte ich in Stuttgart, und zwar – stilecht – im Zeichen des Buches. Geht kaum anders, stellte mir doch Lieblings-Buchhändlerin Kati einen buchstabenbunten Schlafplatz (und ein wortwörtlich blaues Frühstück, kein Scherz!). So schlenderten wir samstags durch zwei von Stuttgarts Buchläden und deren Sofas (danke für den Spezialkaffee, beste Büchergilde!) und verbrachten den Abend mit Elisabeth Weller, Veranstalterin der “Literarischen Salons” im Stuttgarter Literaturhaus (ihr kennt sie aus meiner ersten Episode von Gesprochene Sitzsätze: Podcast at Tiffany’s). Diesen Weg läutete bereits freitags das Buch Bistro Extra in der Vaihinger Schiller Buchhandlung ein. Prächtigerweise ließ der werte Blogbekannte zeilentiger zwei andere Kulturveranstaltungen sausen, um sich auf ein Twitter Spektakel an meiner Seite einzulassen. Dass es sich zu Letzterem entwickeln würde, einen Twitter Tornado, wussten wir zuvor beide nicht. Dachten alle, wir gingen schlicht auf eine Lesung, der – das soll natürlich nicht ungenannt bleiben – Stuttgarter Journalistin und Autorin Adrienne Braun. Wenn zwei wortjonglierende Menschen mit Schlautelefonen aufeinandertreffen …

Zur Lesung selbst werde ich euch nun also gar nichts berichten. Bei mir dürft ihr rein visuell Bildwandeln und dann, direkt im Anschluss, zu zeilentiger liest Kesselleben rüberwandern, und dort die ausformulierte Version unseres Abends zu konsumieren. Macht’s euch gemütlich auf den für euch speziell ausgerollten Blogpfaden*!

*Solltet ihr euch verlaufen, sendet einen Tweet ab. Dann finden wir euch. Ganz sicher ;)

Buch Bistro Extra mit Adrienne Braun

Buchhandlung zum Anbeißen …

Collage: Weinglas, Käsehäppchen und Buffet vor dem Buchregal in der Schiller Buchhandlung

Gemütlichkeit ist das A&O beim “Buch Bistro” der Schiller Buchhandlung …

Adrienne Braun in der Schiller Buchhandlung, Februar 2015


Susanne Martin und Adrienne Braun lachend und lesend in der Schiller Buchhandlung

Herzhaftes Lachen der Inhaberin Susanne Martin zur wirklich sehr unterhaltsamen Lesung von Adrienne Braun

Adriennes Bücher Von den Niederungen des Seins oder TUTTI BIKINI CAPTA SUNT sowie Mittendrin und außen vor: Stuttgarts stille Ecken könnt ihr natürlich direkt online bei schiller-buch.de bestellen. (Und das sag ich nur so, weil ich diese Buchhandlung mag! No strings attached …)

Grünes in Blauschrift

Collage aus Bücherstapel in der Schiller Buchhandlung mit Edition fünf und einem grünen Tisch

Rettung? Bücher. Immer!

zeilentiger und Avokati lesen Kesselleben

Blogger zeilentiger und Buchhändlerin Kati in der SchillerBuchhandlung

zeilentiger und Avokati ;)
Muss man wissen: Das obere Bild zeigt die Spiegelung (!) im Fenster. Mit Kreide geschrieben auf der Tischtafel: “Spiegel”!

Weiter geht’s zum Text …

… einfach hier klicken und bei zeilentiger liest kesselleben den Blog Bericht zur oben bebilderten Lesung genießen!


Zugabe: ein Auszug (!) aus unserem Tweet Tornardo …




Gefallen euch meine Bilder?

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… lasst es mich auch per flattr wissen. Ich sage blaubesten Dank!